Wir werden frei sein!
Eine Geschichte über eine lange Zeit des Leidens...
...über Widerstand...
...und über ein neues Erwachen!
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Synopsis
Einst waren Sie stolze Völker im Norden des amerikanischen Kontinents. Sie teilten miteinander und führten Kriege
gegeneinander – niemals jedoch mit dem Ziel einander zu vernichten. Immer lebten Sie im Einklang mit ihrem
größten Heiligtum - ihrer „Mutter Erde“. Erst als im Jahr 1492 ein europäischer Seefahrer und Entdecker in der
Karibik anlegte sollte diese Lebensweise in Frage gestellt werden. Ein langsamer aber konstanter Genozid an den
indigenen Völkern Amerikas sollte einsetzen und bis in die heutige Zeit andauern. Und auch „Mutter Erde“ begann
unter stetigem Raubbau und Ausbeutung zu leiden.
Am Beispiel der „Ersten Nationen“ in der kanadischen Großstadt Winnipeg begibt sich diese Dokumentation auf die
Suche nach dem was übrig blieb, von den einst so stolzen und mächtigen Völkern. Gibt es sie noch? Und was blieb
von ihrer traditionellen Lebensweise? Aus ihrer eigenen Sicht reflektieren die Menschen über den Schock mit dem
Namen Zivilisation. Diese Maschine, welche ohne Skrupel über alles was den indigenen Völkern heilig war hinweg
walzte, hinterließ eine Spur der Zerstörung. Heute dreht sich das Leben der meisten darum das erlittene Trauma zu
bewältigen, die Scherben aufzulesen und neu zusammenzusetzen. Alkoholismus, Gewalt und Armut sind die
bestimmenden Faktoren im Leben vieler – Spuren eines Vernichtungskriegs gegen die spirituelle Lebensweise dieser
Menschen.
Um so beeindruckender ist, dass das Wissen um die traditionelle Lebensweise die Jahrhunderte überdauert hat.
Oft unter Einsatz ihres Lebens haben die Großeltern- und Elterngenerationen die Geschichten und Zeremonien des
Volkes bewahrt. Und auch der Kampf um Freiheit und Selbst-Bestimmung scheint eine Wende genommen zu haben.
Nun ist es an der Zeit die heranwachsende Generation wieder zu stolzen und selbstbewussten Menschen zu erziehen
– Menschen, die ihre Herkunft kennen und sie mit stolz tragen.